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Utorak, 02 Lipanj 2020
 
 
VELIKI HRVATSKI PROSVJED 21.5.2011. NA SCHLOSSPLATZU STUTTGART NA NOGAMA!
Subota, 21 Svibanj 2011
Veliki prosvjed u organizaciji Hrvatskog svjetskog kongresa Njemake protiv prvostupanjske haaške presude generalima Anti Gotovini i Mladenu Markau te ocjene Oluje kao „zloinakog pothvata“ nastavljena je danas  u subotu, 21. svibnja u Stuttgartu.

Na središnjem gradskom trgu Schlossplatzu u 15:00 sati okupilo se više tisua prosvjednika iz itave june Njemake, došli su i predstavnici udruge „Tvrava“ iz Knina. Interes i odaziv hrvatskih udruga i klubova te pojedinaca u gradu Mercedesa i okolici ve je tjednima velik, a jedan od najvanijih ciljeva prosvjeda i ovaj put je upozoriti njemaku javnost na nepravednu odluku Haaškog suda u liku nerazmjerne kazne hrvatskim generalima i sramotne ocjene legitimne, oslobodilake akcije zloinakim inom.

 Slubenim programom u Stuttgartu, zapoelo je izvoenje hrvatske i njemake himne, enska vokalna skupina „Filiae Croatiae“, zatim minuta šutnje za sve poginule hrvatske branitelje. Prosvjednicima u Stuttgartu obratio se gosp. Mijo Mari, predsjednik HSK Njemake koji je govorio o pozadini i motivima prosvjeda. Skup je pozdravio fra Nediljko Brei, voditelj Hrvatske katolike zajednice u Stuttgartu, gosp. Petar Hini, predsjednika Hrvatske kulturne zajednice u Stuttgartu, prof. Zvonimira Šeparovia, profesor emeritus, predsjednik Hrvatskog rtvoslovnog društva te umirovljeni general bojnik HV-a eljko Glasnovi.

Za prigodne glazbene toke bile su zaduene djevojke iz „Filiae Croatiae“, a došlo je 50-tak lanova folklorne grupe koje predvodi ga Ivanka Kamenšek iz Bad Cannstatta
.



 Na samom kraju prosvjednog skupa u zrak je podignuto more crvenih kartona Haaškom sudu u znak neslaganja s prvostupanjskom odlukom.

Hrvatsko rtvoslovno društvo zahvaljuje se na angamanu i organizaciji gosp. Mladenu Kostic.

Foto izvor: HRT 1 Dnevnik 

Administrator portala:

Jadranka Lui

Tekst govora
gosp. Petra Hini - predsjednika HKZ Stuttgart na njemakom jeziku donosimo Vam u cijelosti.



Petar Hini: Ansprache bei der Demonstration in Stuttgart

am 21.05.2011

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Manche von Ihnen werden sich heute fragen: Was wollen die Kroaten eigentlich, warum demonstrieren sie? Unsere Antwort ist einfach und plausibel: Wir als kroatische, deutsche und europäische Mitbürger sind äußerst unzufrieden mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gegen die kroatischen Generäle Ante Gotovina und Mladen Marka!

Keinem der beiden Generäle konnte gerichtlich nachgewiesen werden ein Kriegsverbrechen begangen bzw. eventuelle Kriegsverbrechenurteile verhindert zu haben.

Sie wurden wegen so genannter „Befehlsverantwortung“ zu jeweils 24 bzw. 18 Jahren Haft verurteilt. So genannter deshalb, da weder die Anklage noch das Gericht eine unmittelbare Schuld der befehlenden Generälen nachweisen konnten.

Die Anklage und das Gericht haben die Beschuldigungen aus unterschiedlichen, rechtlich unerforschten und ungeprüften Unterlagen sowie fragwürdigen Zeugenaussagen konstruiert. Sie können uns glauben, meine Damen und Herren: Wir wissen warum wir darüber so reden und warum wir diese Meinung vertreten! Damalige Anklägerin, Frau Carla de Ponte könnte uns darüber sehr viel berichten.
Bundestag Abgeordneter Herr Heinz - Peter  Willsch hat das Urteil als empörend, ungerecht und gefährlich bezeichnet.

Ein Fehlurteil ist korrigierbar, eine Ungerechtigkeit niemals.

Die objektive und nachprüfbare Argumentation für die Verteidigung sowie die Dokumentation der Rechtsanwälte wurden durch das Gericht vollständig ignoriert.

Daher rufen wir die Regierungen der Europäischen Union auf, dieses Urteil gegenüber den kroatischen Befreiern und maßgeblich Beteiligten an der Befreiung des bosnisch-herzegowinisch besetzten Gebietes um die Stadt Biha herum präzise unter die politische Lupe zu nehmen, um damit eine weitere Ungerechtigkeit gegenüber Kroatiens und dem kroatischen Volk zu verhindern.

Dies hat jetzt schon dazu geführt, dass eine sehr hohe Anzahl der kroatischen Bürgerinnen und Bürger den Anschluss Kroatiens an die EU ablehnen, weil sie dieses ungerechte Urteil auch und vor allem einigen Staaten der EU anlasten.
Wenn die kroatische Armee die bosnische Stadt Biha im Zuge der Befreiungsaktion Kroatiens nicht auch befreit hätte, so wäre dort ein zweites Srebrenica unausweichlich gewesen.

Ob das im Interesse des Gerichtes gewesen wäre, wollen wir doch nicht glauben! Gerade Herr General Gotovina - als ein in Frankreich ausgebildeter Soldat - hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Stadt Biha in Bosnien von der serbischen Umlagerung und dem ständigen Beschuss befreit sein konnte.

Anstatt Internationale Verdienstanerkennung für Befreiung Biha
s, hat General Gotovina von Internationalen Gericht 24 Jahre Gefängnis zugesprochen bekommen. Ist das die neue Gerechtigkeit in der Welt?

Daher fragen wir allen Ernstes die amerikanische, deutsche und alle anderen europäischen Regierungen und  Rechtswissenschaftler: Darf denn solch ein General, einfach so, ohne triftigen Grund und handfesten Beweisen zu 24 Jahren Haft verurteilt werden?

Wir als kroatische und deutsche Mitbürger, solidarisch mit allen Bürgern Kroatiens, die ihre Unzufriedenheit mit den Urteilen der beschuldigten und verurteilten kroatischen Generäle  durch den Internationalen Gerichtshof für Kriegsverbrechen sehr unzufrieden sind, legen unseren bürgerlichen Einspruch gegen das Urteil ein!

Dieses Urteil beruht nach unseren fundierten Erkenntnissen auf politischen Grundlagen, womit das Gericht und einige einflussreiche europäischen Staaten unbedingt und kompromisslos einen Ausgleich der Kriegsschuld im ehemaligen Jugoslawien erreichen  wollen.

Sie wollen damit einen Alleinschuldigen für den Ausbruch und die Führung der Kriege, sogar gegen 4 Völker in damaligen Staat, zu befreien, das ist eindeutig Serbien. Kroatien hatte keine Waffen, von Westen mit Embargo belegt, Hilfe verweigert, hatte kein Interesse Krieg zu führen.

Außerdem wir haben unsere Heimat verteidigt, dafür hat Dr. Franjo Tu
man das Mandat des kroatischen Volkes. Daher lehen eine besudlung sines namens durch das Gericht kategorisch und endschieden ab.   

Niemals wäre es zu dem Krieg gekommen, wenn die damalige serbische Führung unter Slobodan Miloševi die ehemals gleichberechtigten sozialistischen Republiken, die den kommunistisches Regime abgelehnt, Parlamentarismus und Demokratie eingeführt haben, nicht militärisch angegriffen hätte.

Wir wollen keinesfalls irgendjemanden von der tatsächlichen Verantwortung befreien, aber dass der Angegriffene, der sich zu Recht verteidigt, auf die gleiche Stufe  mit den Angreifern rechtlich gesetzt wird, ja sogar noch härter bestraft wird, das ist ein Novum beim dem Internationalen Haager Tribunal!

Die serbische Politikerin, Frau Biljana Plavši, Kardis und Mladi
s
engste Mitarbeiterin, Mitschuldige für Massaker in Srebrenica und für etliche KZ-Lager in serbisch besetzten Gebieten Bosniens, in denen die Menschen massenweise gefoltert, umgebracht und die Frau vergewaltigt, wurde zum Beispiel nur zu 11 Jahren Haft verurteilt und Anfang 2010 frei gelassen! 

Zu diesem Thema könnten wir noch etliche, weitere Beispiele aufführen.

Allerdings möchten wir noch diesen folgenden, schwerwiegenden Fall nennen:

Die kroatische Stadt Vukovar wurde in jeder Hinsicht übermäßig und unselektiv 6 Monate lang durch die serbische Erste Armee und das Paramilitär mit Granaten beschossen, bombardiert und mit sämtlicher Artillerie angegriffen.

Die Stadt Vukovar wurde regelrecht dem Boden gleich gemacht!  Hierfür hat die serbische Militärführung fast keine Bestrafung erfahren.

Wohingegen das Tribunal die kroatischen Generäle auch deshalb verurteilt hat, angeblich unselektiv die besetzte kroatische Stadt Knin mit Artillerie beschossen zu haben, um die serbische Bevölkerung zu vertreiben.

Allerdings ist immer noch nachweisbar, dass diese Behauptung haltlos ist, was auch den amerikanischen Beobachtern, ich hoffe auch den deutschen und  insbesondere englischen Beobachtern, sehr wohl bekannt sein dürfte!

Hinzu kommt, dass das Tribunal wohl vollständig vergessen hat, dass ein Drittel der kroatischen Bevölkerung, darunter alle nationalen Minderheiten, zuvor von mindestens einem Drittel des Landes Kroatiens durch die Invasoren aus Serbien vertrieben und umgebracht wurden und ihr Hab und Gut vom serbischen Militär und Terroristen geplündert und vernichtet wurde.

Daher ist nicht nur ungerecht sondern widerspricht auch den Gepflogenheiten jeglichen internationalen Rechts, dass ein Land, das sich vor einem Aggressor verteidigt, wegen seiner legitimen und gerade nach Internationalem Recht eingeforderten militärischen Befreiungsaktion nun durch ein ad hoc berufenes Internationales Gericht, bestraft wird!

Wenn unsere damalige politische, militärische und polizeiliche Führung bei dieser Befreiungsaktion als eine „Vereinigung des verbrecherischen Unternehmens“ durch das Internationale Gericht in den Haag bezeichnet wird  und die Generäle in Zusammenhang mit dieser  unheilvollen Formulierung des Urteils verurteilt werden, dann muss man sich fragen, welche Ziele das Gericht gegenüber der legitimen kroatischen Befreiungsaktion des besetztes Landes verfolgt!

Ein Einfluss der mächtigen Staaten auf das Haager Tribunal ist uns durch ehemalige Mietarbeiterin der Anklage, Frau Florance Hartman sehr gut bekannt.   

Will das Gericht den Besetzern und deren Helfershelfern eine politische Waffe in die Hand legen, damit weiterhin eine permanente Unruhe und - Gott bewahre - eine Auseinandersetzung wegen des befreiten Gebietes Kroatiens fortgesetzt wird?
Dies hat übrigens die serbische Seite schon wegen des Urteils angekündigt.

Damit wir uns richtig verstehen und um jegliches Bedenken in Bezug auf unsere Einstellung gegenüber das Internationale Kriegsrecht auszuräumen: Wir vertreten die Meinung, dass jegliches Kriegsverbrechen geahndet werden muss!

Dies hat Kroatien inzwischen auch gerichtlich gegen einige hundert Kroaten durchgeführt, die unmittelbar beschuldigt  und wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurden.

Somit wird eine doppelte Bestrafung durchgeführt, einmal für tatsächliches Kriegsverbrechen in Kroatien. Ein weiteres Mal durch die Verurteilung der Generäle, obwohl sie weder ein Kriegsverbrechen befohlen noch durchgeführt haben.
Sie wurden verurteilt, damit ein politisches Gleichgewicht zwischen dem Angreifer und den Angegriffenen hergestellt wird.

Deshalb ist das Internationale Gericht in Den Haag ein politisches Gericht in internationalen Verhältnissen, das nur bei den kleinen und schwachen Völkern  angewendet wird.

Daher können und dürfen wir - als Bürger des militärisch angegriffenen und zerstörten Landes - das Urteil ohne Widerspruch nicht annehmen!

Wir wurden durch die serbische Armee und die etnik-Einheiten, die ultranationalistisch-faschistischen serbischen Paramilitärs, angegriffen sowie Teile unseres Landes stark zerstört!

Wir beklagen 15.000 Tote, überwiegend Zivilisten, Frauen und Kinder und 33.000 kriegsgeschädigte Menschen. Unser Land leidet noch immer unter den Kriegsereignissen, was uns zudem über zehn Jahre der Mitgliedschaft in der EU gekostet hat.
Die Kriegsschäden in Kroatien belaufen sich auf ca. hundert Milliarden Euro.

(Wäre damals eine friedliche Trennung von diesem unglücklichen Staatenbund, dem so genannten Jugoslawien und von Serbien möglich gewesen, so wäre unser Land Kroatien heute ein  fortschrittliches und demokratisches Land geworden; so wie alle demokratischen Länder der EU es sind).

Kroatien ist politisch wie auch wirtschaftlich gesehen aufgrund der serbischen fünf jährigen Belagerung und Zerstörung  um etwa 20 Jahren in Rückstand geraten.

Nicht zuletzt  um des Friedens- und Gerechtigkeitswillens appellieren wir an das Haager Kriegstribunal, bei der Revision des gefällten Urteils ein fundiertes Überarbeiten des Falles zu unternehmen und damit für die beiden unschuldigen Generäle einen Freispruch zu erlangen!

Genauso erwarten wir, dass die unheilvolle Bezeichnung der Befreiungsaktion mittleres Teil kroatischen Gebietes, die die internationalen Ankläger und das Gericht als eine „Vereinigung des verbrecherischen Unternehmens“ der  damaligen kroatischen Staatsführung bezeichnet, aus dem Urteil als international rechtlich unhaltbar gelöscht wird!

Die kroatische Bevölkerung wird das Urteil und insbesondere diese untragbare Bezeichnung der Befreiungsaktion niemals akzeptieren können, was zu einer dauerhaften Schädigung der zwischenstaatlichen Beziehungen in Europa, und hier insbesondere zwischen Kroatien und  Serbien, führen wird.

Nicht zuletzt wollen wir die friedliebende Öffentlichkeit fragen:

Werden Herr Georg W. Bush und Herr Tony Blair für den Irak, Herr  Wladimir Putin für Tschetschenien, nicht auch nach den Maßstäben des Internationalen Gerichtes für die „befehlende Verantwortung“ durch das Kriegsverbrechentribunal verurteilt? Sicherlich nicht, dafür aber schwache kroatische Generäle, die keine vergleichbare Machtposition haben!

Müssten nicht sogar deren Kriegsaktionen in fremden Ländern als eine „Vereinigung des verbrecherischen Unternehmens“ gemäß dem Vorbild der Urteile für die  kroatischen Generäle bezeichnet werden?

Meine Damen und Herren: Wenn Sie mich verstanden haben und verstehen wollen, dann werden Sie uns zugestehen, dass wir alles Recht haben, über die Behandlung  Kroatiens beim Haager Kriegsverbrechertribunal absolut unzufrieden zu sein!

Nur die Wahrheit über die tatsächlichen Geschehnisse befreit uns von der Ungerechtigkeit!
Dafür kämpfen wir! Und zwar von hier bis zum Haager Kriegstribunal!

Bitte helfen sie uns dabei!

Vielen Dank!

Petar Hinic - predsjednik HKZ Stuttgart
 
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